Das 6-Konten-Modell: Jetzt clever Geld sparen

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Was ist das 6-Konten-Modell?

Das 6-Konten-Modell von T. Harv Eker ist deine Lösung, wenn es darum geht ein erfolgreiches Spar-System aufzusetzen. Es ist die logische Erweiterung des 3-Konten-Modells. Ähnlich wie beim 3-Konten-Modell teilst du deine Ausgaben auf unterschiedliche Bereiche auf. Dafür eröffnest du 6 unterschiedliche Konten, welche du nachher für ihre verschiedenen Kategorien verwendest. Alternativ, kannst du das 6-Konten-Modell in einer Excel oder in einer App nachverfolgen.

Dann brauchst du dir nicht die Mühe zu machen, viele Konten zu managen. Ebenfalls bieten einige Banken bereits sogenannte Unterkonten an. Das sind virtuelle Konten, die dir separat in deinem Online-Banking angezeigt werden. Somit behältst du den Überblick über deine verschiedenen Töpfe und kannst das 6-Konten-Modell einfach umsetzen.


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Welche Kategorien gibt es im 6-Konten-Modell?

Der Gründer Harv Eker hat sich folgenden Kategorien des 6-Konten-Modells überlegt:

  1. Tägliche Ausgaben
  2. Spaßkonto
  3. Notgroschen oder Rücklagen
  4. Weiterbildung
  5. Spendenkonto
  6. Finanzielle Freiheit

Konto Nr.1: Das Konto für tägliche Ausgaben – 50% Anteil 

Das erste Konto ist dein normales Girokonto. Über dieses Konto läuft dein gesamter Zahlungsverkehr. Du bekommst hier dein Gehalt eingezahlt und zahlst damit die monatlichen Kosten wie Miete, Strom, Wasser, Telefon, Internet oder deine Lebensmittel.

Konto Nr.2: Das Spaßkonto 10% Anteil 

Für dein Spaß-Konto legst du vorher fest, wie viel Geld du jeden Monat für deine Freizeitaktivitäten, deinen Urlaub oder deinen nächsten Kinobesuch insgesamt ausgeben willst. Du kannst dich gerne an deinen letzten Monaten orientieren, damit du weißt wieviel du bisher ausgeben hast. Wenn du noch kein Haushaltsbuch führst, dann kannst du gerne die Umsätze deines Kontos rückblickend betrachten. Natürlich empfehlen wir dir langfristig ein Haushaltsbuch zu führen. Alle Infos dazu findest du in diesem Artikel.

Dein Spaß-Konto sollte ebenfalls ein Girokonto sein. Wenn du es nur für größere Urlaube verwendest und nicht für deine monatlichen Freitzeitaktivitäten kannst du auch ein Tagesgeldkonto verwenden.

Konto Nr.3: Das Notgroschenkonto – 10% Anteil 

Deinen Notgroschen solltest du angespart haben, bevor du anfängst zu investieren. Hast du deinen persönlichen Notgroschen noch nicht erreicht, solltest du rund 10% deines monatlichen Einkommens zurücklegen. Der Notgroschen eignet sich ideal, falls deine Waschmaschine kaputt geht, dein Auto spinnt oder du eine andere Zahlung in unbekannter Höhe ausgeben musst. Wie hoch dein Notgroschen seinen sollte, erfährst du übrigens auch in diesem Artikel.

Konto Nr.4: Das Weiterbildungskonto – 10% Anteil 

Der größte Wert in deinem Leben bist Du. Daher ist eine kontinuierliche Weiterbildung so wichtig. Ein Weiterbildungskonto hilft dir dich stetig weiterzubilden und das Beste aus dir zu machen. Du wirst glücklicher, zufriedener und erfolgreicher. Laut Eker sollst du rund 10% deines Einkommens für das Weiterbildung zur Seite legen.

Konto Nr.5: Das Spendenkonto 10% Anteil 

Das vorletzte Konto ist das Spendenkonto. Forscher haben bereits vor langer Zeit herausgefunden, dass Spenden glücklich macht. Du kannst dich selber entscheiden, ob du Geld oder Dinge spenden willst. Natürlich kannst du auch das Thema, ob Naturschutz, Entwicklungshilfe, Soziales, Forschungsförderung oder Denkmalschutz selber festlegen.

Bei einer großen Spendenorganisation solltest du allerdings auf ein paar Dinge achten. Wie ist die Transparenz der Organisation? Wie viel Geld kommt bei den Hilfebedürftigen an?

Große Spendenorganisationen sind:

  • Unicef
  • Brot für die Welt
  • Malteser
  • SOS Kinderdorf e.V.:
  • Aktion Mensch e.V.:
  • Caritas

Einen großen Überblick über die Transparenz und Wirksamkeit der unterschiedlichen Organisation findest auf in der Phineo Wirkungstransparenz Studie auf Seite 50. Die Stiftung Warentest hat ebenfalls verschiedene Organisationen getestet. Wodrauf die beim Spenden genauer achten solltest, das erfährst du in diesem Artikel der Stiftung Warentest.

Außerdem sollte du wissen, dass du alle deine Spenden steuerlich absetzen kannst. So holst du dir einen großen Teil der Spenden über die Steuererklärung wieder zurück.

Entscheidest du dich für eine Sachspende, kannst du selber einen direkten Impact auf dein Umfeld haben. Vielleicht gibt es ja sogar Hilfsbedürftige in deiner Nachbarschaft.

Konto Nr.6: Konto für deine finanzielle Freiheit 10% Anteil 

Finanzielle Freiheit kommt immer mehr in den Medien vor. Wie du allerdings finanzielle Freiheit definierst ist sehr persönlich. Generell verbirgt sich dahinter die Idee von einem passiven Einkommen zu leben und nicht mehr auf das Einkommen aus deinem Tagesjob angewiesen zu sein. Für viele Menschen bedeutet finanzielle Freiheit auch geographisch unabhängig zu arbeiten oder an den Themen zu arbeiten, die ihnen am meisten Gefallen. Grundsätzlich kann man allerdings festhalten, dass wenn deine passiven Einnahmen deine monatlichen Ausgaben übersteigen, bist du finanziell frei.


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Das 6-Konten-Modell im Überblick

Kontotyp Anteil deiner monatlichen Ausgaben
1. Tägliche laufenden Ausgaben 50%
2. Spaßkonto 10%
3. Notgroschen oder Rücklagen 10%
4. Weiterbildung 10%
5. Spendenkonto 10%
6. Finanzielle Freiheit 10%

 

Vorteile des 6-Konten-Modells

Mittlerweile solltest du ein gutes Verständnis davon haben wie das 6-Konten-Modell funktioniert. Für eine bessere Übersicht haben wir nochmal alle Vor – und Nachteile des 6-Konten-Modells für dich zusammengefasst.

✅ Klarheit über deine finanzielle Situation 

Einer der größten Vorteile des 6-Konten-Systems ist, dass du dir deiner aktuellen finanziellen Situation bewusst wirst. Du beschäftigst dich das erste Mal richtig mit deinen Finanzen. Wieviel Geld gibst du jeden Monat für die unterschiedlichen Töpfe aus.

✅ Investition in dich Selbst

Unserer Meinung nach ermutigt dich das 6-Konten-Modell dich selber weiterzuentwickeln und in die selber zu investieren. Du nimmst dir einen festen Anteil deines Einkommens und investierst die in die langfristige Entwicklung deiner Persönlichkeit, deines Wissens und deiner Fähigkeiten. Normalerweise leben wir immer nur so vor uns hin. Mit dem 6-Konten-Modell wird sich dies ändern. Du musst planen und dir Gedanken machen wie du dich weiterentwickeln willst. Ein klarer Vorteil des Systems!

✅ Planung für deine weiteren Ziele 

So wie du bei deinen Finanzen jetzt beginnst durchzuplanen, wirst du ebenfalls deine weitere Lebensschritte ebenfalls besser mit dem 6-Konten-Modell planen können. Durch das Notgroschen-Konto wirst du dir deinen Notgroschen aufbauen. Durch das Spenden-Konto wirst du aufgefordert altruistischer zu denken. Du wirst dir Ziele in diesem Bereich setzen und durch das Finanzielle-Freiheits-Konto ermutigt werden, langfristig unabhängig zu leben.

✅ Verbesserung bei deinen Finanzen 

Dadurch wirst du es schaffen die Fehler in deinen Finanzen zu entdecken und deine finanzielle Situation insgesamt zu Verbessern. Durch die sehr detaillierte Vorgehensweise, wirst du dir bewusst, was dir wichtig ist und wodrauf du verzichten kannst.

✅ Verständnis deines Verhalten & Verhaltensanpassungen 

Langfristig wirst du dein Konsumverhalten besser einschätzen können. Kaufst du immer etwas, wenn du frustriert bist? Kaufst du, damit du dir etwas Gutes tuen willst? Oder sogar aus Langeweile. Durch das kontinuierliche 6-Konten-System wirst du reflektierter denken und deine Entscheidungen oftmals überdenken. Im Idealfall wirst du sogar dein Verhalten anpassen und von den neuen Methoden profitieren.

✅ Automatisiertes Vorgehen 

Das gute an einem System ist, dass es automatisch ist. Das heißt, dass du ein 6-Konten-Modell deshalb etablieren solltest, um deine Finanzen auf Autopilot zu stellen. Wenn du kontinuierlich sparst, wirst du in der Zukunft vom Zinseszins profitieren.

✅ Schnellere Zielerreichung

“Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.” – Laotse

Laotse war ein legendärer chinesischer Philosoph und schon er habt beschrieben, dass nur die Leute, die sich Ziele setzen, diese Ziele erreichen. Es ist übrigens wissenschaftlich bewiesen, dass wenn du dir deine Ziele aufschreibst, diese schneller erreichen wirst. Genau das machst du mit dem 6-Konten-Modell. Du musst dir vorher genau überlegen, welche Ziele du mit den einzelnen Töpfen (Konten) verfolgst. Nur dann wirst das Modell auch seine eigentliche Wirkung entfalten.


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Nachteile des 6-Konten-Modells

Das 6-Konten-Modell hat nicht nur einige Vorteile, sondern auch ein paar Nachteile. Diese solltest du kennen, bevor du dich tatsächlich entscheidest deine Finanzen nach diesem Modell zu strukturieren.

❌ Komplexität

Wie du sicherlich schon bemerkt hast, ist es nicht einfach das 6-Konten-Modell aufzusetzen. Entscheidest du dich 6 unterschiedliche Konten zu eröffnen, hast du eine gewisse Komplexität in der Sache. Sogar beim Nachvollziehen deiner Einträge des 6-Konten-Modells in einer Excel oder in einer App, kann es auf der etwas komplexer werden.

❌ Kontrolle

Das ständige Kontrollieren deiner Einträge in 6 unterschiedliche Konten ist Pflicht im 6-Konten-Modell. Allerdings bedeutet dies auch einen wesentlichen Aufwand. Diesen Aufwand kannst du nur mit 6 echten Konten automatisieren.

6-Konten-Modell oder 3-Konten-Modell: Was ist besser?

Grundsätzlich lässt sich die Frage nicht pauschal beantworten. Das 6-Konten-Modell hat viel mehr Fassetten und ermutigt dich wirklich über sämtliche Themen zu informieren und dir Ziele zu setzen. Gerade Bereiche, die normalerweise nicht auf deiner Liste stehen, wie das Spenden- auch auch das Weiterbildungs-Konto, rücken beim 6-Konten-Modell in den Fokus. Das 3-Konten-Modell hingegen glänzt durch seine Einfachheit und durch eine bessere Umsetzbarkeit. Im 3-Konten-Modell kannst du wirklich 3 Konten einsetzen und dir die festen Beiträge auf deine Konten durch Daueraufträge überweisen lassen. Für Anfänger würden wir daher eher das 3-Konten-Modell empfehlen.

Wie funktioniert die Umsetzung des 6-Konten-Modells?

Das 6-Konten-Modell kannst du am besten in einer Excel oder durch eine App tracken.

6-Konten-Modell Excel

Mit einer Excel-Tabelle kannst du ganz einfach das 6-Konten-Modell ohne viel Aufwand umsetzen. Dazu machst du einfach 6 Spalten in deiner Excel und trägst regelmäßig (am besten jeden Monat) deine Ausgaben dort ein. Eine gute Idee ist es daneben eine Spalte zu machen mit den geplanten Ausgaben.

6-Konten-Modell App

In unserem großen Haushaltsbuch-Artikel findest du die besten Haushaltsapps für 2019. Mit diesen Apps kannst du das 6-Konten-Modell auch ohne die Eröffnung von mehreren Konten umsetzen.

Das 6-Konten-Modell: Welche Bank sollte ich nutzen? 

Das 6-Kontenmodell kannst du tatsächlich mit 6 unterschiedlichen Konten umsetzen. Am besten dazu eignen sich kostenlose Girokonten oder auch kostenlose Tagesgeldkonten. Solltest du dein Finanzielles-Freiheits-Konto als Depot führen, was wir dir empfehlen, dann kannst du ein kostenloses Depot hinzufügen. Ein ETF-Sparplan bietet sich dafür an. Alles über ETFs erfährst du in unserem ultimativen ETF-Guide.

Unsere Tipps für die aktive Umsetzung des 6-Konten-Modells:

Girokonto: Comdirect* oder DKB*

Weitere Details zu den besten Girokonten findest du im Artikel: Das beste Girokonto in 2019

Tagesgeldkonto: ING-DiBa* 

Weitere Details zu den besten Tagesgeldkonten findest du im Artikel: Das beste Tagesgeldkonto 2019

ETF-Depot: Onvista*

Weitere Details zu den besten Depots findest du im Artikel: Depot eröffnen: Was muss ich beachten?

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