Der große Depotvergleich: Was ist das beste Depot?

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Der große Depotvergleich: Was ist das beste Aktiendepot?

Du möchtest dein Geld für dich arbeiten lassen und deine Altersvorsorge oder deinen Vermögensaufbau automatisieren? Dann ist der erste Schritt die Eröffnung eines Depots.

Wenn du bereits ein Depot hast, dann kann sich für dich vielleicht auch ein Depotwechsel lohnen! In diesem Artikel erkläre ich dir, warum Aktienanlagen sinnvoll sind und zeigen dir, was das beste Depot ist!

Die günstigsten 10 Depots:

Alle Depots haben erstmal grundsätzlich keine Depotführungskosten, sondern dir entstehen nur Kosten beim Kauf und Verkauf von Aktien oder ETFs. Du kannst in der Tabelle die Höhe deines Ordervolumens (z.b. die Höhe deines monatlichen ETF-Sparplans) und die Orderanzahl pro Jahr anpassen. Die Handelskosten passen sich dann automatisch an.

Du hast nun einen Überblick über die 10 günstigsten Depot bekommen. Allerdings gibt es für mich noch weitere Kriterien, warum ich ein Depot auswählen würde. Außerdem wollen wir uns in diesem Artikel noch ein paar weitere Themen ansehen. Damit du direkt zum richtigen Thema kommst, kannst du gerne das Inhaltsverzeichnis benutzen.

  1. Warum in Aktien investieren?
  2. Das richtige Depot für ETFs & Aktien
  3. Das beste Depot für einen ETF-Sparplan
  4. Wie kann ich ein Depot eröffnen?
  5. Übersichtsvergleich der Depotanbieter
  6. Wie kann ich mein Depot wechseln?

Warum überhaupt in Aktien investieren?

Langfristig solltest du am Aktienmarkt investieren um von den höheren Renditen zu profitieren. Durchschnittlich hat der Aktienmarkt rund 8,3% Rendite pro Jahr in den letzten 50 Jahren erwirtschaftet. In anderen Worten, eröffnest du ein Depot mit 10.000 Euro, hast du in den letzten 50 Jahren durchschnittlich jedes Jahr 830€ pro Jahr durch Gewinne erhalten.

Vergleichst du dies mit einem Tagesgeldkonto, bei dem du gerade mal 1% erhältst, verlierst du 7,3% Rendite. Möchtest du also 10.000 Euro anlegen, bekommst du bei einem Tagesgeldkonto rund 100 Euro an Zinsen pro Jahr. Legst du dein Geld am Aktienmarkt an erwirtschaftest du rund 830 Euro – 730 Euro Unterschied.

Das mag anfänglich nicht nach viel Geld klingen, allerdings spielt der Zinseszins bei deiner Anlage ein wichtige Rolle. Mehr dazu später. Grundsätzlich solltest du dir noch merken, dass du keine hohen Geldmengen brauchst, um dir langfristig ein Vermögen aufzubauen, sondern schon mit 10€, 20€ oder 50€ im Monat starten kannst.

DAX Renditedreieck: Darum solltest du ein Depot eröffnen

Das DAX Rendite Dreieck zeigt die durchschnittlichen Gewinne und Verluste der letzten Jahre des Deutschen Aktienindex (DAX). Der Aktienmarkt hat natürlich seine Höhen und Tiefen. In der obigen Grafik kannst du auch ganz klar die Finanzmarktkrisen in 2007 sowie die Dot-Com-Bubble von 1999 bis 2000 erkennen. Dazu wird 2020-2021 natürlich auch die Corona-Krise kommen, allerdings haben sich die Börsenmärkte auch hier wieder bereits erholt.

Solltest du also anfangen zu investieren ist eine breite Aufstellung, besonders für Anfänger, sehr wichtig! Mehr dazu, wie du sicher als Anfänger mit der Vermögensbildung starten kannst, findest du in unserem Artikel über ETFs.

Wir beschäftigen uns jetzt erstmal weiter mit den Vor- und Nachteilen einer Aktienanlage und dem Schritt ein kostenloses Aktiendepot zu eröffnen.

Was ist der Zinseszins?

Grundsätzlich kannst du das erwirtschafte Geld (Zinsen), welches du dieses Jahr bekommen hast, direkt wieder anlegen. Du hast jetzt mehr Vermögen als vorher und erhältst somit auch mehr Zinsen. Diesen Effekt kannst du ganz unten in der Tabelle sowie Grafik ganz einfach nachverfolgen.

Jahre 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Aktien Vermögen 10.000 10.830 11.728 12.702 13.756 14.898 16.135 17.474 18.924 20.495 22.196
Tagesgeld Vermögen 10.000 10.100 10.201 10.303 10.406 10.510 10.615 10.721 10.828 10.936 11.046
Girokonto Vermögen 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000

 

Vermögensaufbau mit AktiendepotLegst du dein Geld also in Aktien an, verdoppelst du durchschnittlich dein Vermögen nach 9 Jahren. Aus 10.000 Euro werden nach 10 Jahren 22.196,50.

Hierbei gehen wir von der durchschnittlichen Rendite am Aktienmarkt von 8,3% aus. Jetzt folgt der Vergleich mit dem Tagesgeldkonto und Girokonto. Aus deinen 10.000 Euro wird nichts. In der Realität hast du sogar Verluste, denn unsere Welt wird täglich etwas teurer (Inflation).

Sicherlich hast du schon einmal von der Inflation gehört. In Deutschland beträgt die Inflation rund 2%. Das bedeutet, dass die Verbraucherpreise um durchschnittlich 2% im Jahr teurer werden. Somit kannst du dir mit deinen 10.000 Euro vielleicht ein Auto in 2021 leisten. In 2031 kannst du dir dafür kein Auto mehr für 10.000 Euro mehr leisten, weil das Auto jetzt nicht mehr 10.000 Euro kostet, sondern 12.189,94 Euro.

Das heißt, selbst mit den derzeitigen Zinsen des Tagesgeldkontos, verlierst du rund 1%. Daher solltest du dein Vermögen versuchen am Aktienmarkt zu vermehren und nicht von der Inflation auffressen lassen.

Vor- und Nachteile von Aktien

Vorteile Nachteile
 

·      Höhere Rendite gegenüber Tagesgeld und Girokonto

·      Langfristige Anlage mit Zinseszinseffekt

·      Du etablierst ein Sparsystem

 

·      Keine feste Rendite

·      Kursschwankungen

·      Abgeltungssteuer (25% auf Gewinne)

Wie riskant sind Aktien?

Ja, Aktien sind risikoreicher als dein Girokonto oder Tagesgeldkonto. Dafür machst du langfristig mit Aktien auch mehr Rendite. Du musst nur in der Lage sein mit den Kursschwankungen des Aktienmarktes umzugehen. Daher solltest du deine Aktien oder ETFs kaufen und diese für mehrere Jahre halten. Natürlich kommt es mal vor, dass ein Unternehmen mal nicht so gut dasteht.

Deswegen solltest du dein Geld auch nicht nur in ein Unternehmen stecken, sondern in viele. Eine sehr kostengünstige Variante sind ETFs, die aus mehreren hundert Unternehmen bestehen und somit eine sehr breite Streuung haben. Diese spiegeln die Entwicklung des gesamten Weltmarktes ab. Sie schaffen dir somit Sicherheit durch Diversifikation. Dann ist der Aktienmarkt auch nicht mehr so riskant. Gleichzeitig kannst du hier mit 10€, 20€ oder 50€ pro Monat starten.

Warum brauchst du ein Aktiendepot?

Zurück zu unserem Ausgangspunkt deinem Aktiendepot. In einem Wertpapierdepot – auch Aktiendepot genannt – bewahrt die Bank deine Wertpapiere auf. Das Wort bedeutet nichts anderes als Lager. Dort lagern also deine Wertpapiere (Unternehmensanteile) bzw. Aktien, ETFs oder Anleihen. Die Funktion ähnelt somit der Funktion deines Tagesgeldkontos: Es ist ein Aufbewahrungsort für dein Vermögen.

Das richtige Depot für ETFs oder Aktien eröffnen

Die meisten Depots und alle, welche ich dir in diesem Artikel vorstellen werden, sind kostenlos. Das heißt, du kannst ein Depot kostenlos eröffnen, ohne dass du Angst vor Kosten haben musst. Du kannst also gerne ein Depot eröffnen und auch erst einmal schauen, wie alles funktioniert, bevor du etwas kaufst.

Dir fallen keine monatlichen Kosten für das Aufbewahren von Aktien, Fonds oder ETFs an, sondern es fallen nur Gebühren an, wenn du anfängst du zu handeln.

Entscheidest du dich dein Depot vorerst nicht zu nutzen oder zu einem späteren Zeitpunkt Aktien oder ETFs zu kaufen, kannst du das gerne tun. Meine Empfehlung wäre es allerdings, einfach mal ein kostenloses Depot zu eröffnen, du hast schließlich nichts zu verlieren.

Wann zahle ich Gebühren beim Aktienhandel?

Die Banken verlangen nur Gebühren für das Handeln von Aktien oder ETFs. In anderen Worten jedes Mal, wenn du eine Aktie kaufst oder verkaufst, fallen Gebühren an. Bei ETFs sieht das Bild etwas verändert aus. Viele Banken bieten kostenlose Sparpläne für ETFs an. Du kaufst also mit einem Sparplan (z.B. 20€ im Monat) kostenlos Aktien. Wenn du dich jetzt fragst was ein ETFs ist, dann kannst du weitere Infos in unserem ETF-Artikel finden.

Wie sicher ist das Geld in meinem Depot?

Jetzt hast du dein Depot eröffnet und Angst, dass dein Geld auf einmal weg ist. Naja, die Regulatorik in Deutschland ist extrem hoch. Daher ist dies nicht möglich. Seit der Finanzkrise in 2007/2008 ist diese nochmals verstärkt worden und übersteigt sogar den für ganz Europa geltenden Rahmen.

Deine Aktien und ETFs Unternehmensanteile und gehören zum sogenannten Sondervermögen. Deine Depotbank hat also keinerlei Besitzansprüche auf deine Wertpapiere, da sie diese nur verwaltet und nicht besitzt. Du bist immer im Besitz deiner Aktien oder ETFs.

Sollte die Bank insolvent gehen muss sie dir deine Wertpapiere zu Verfügung stellen, sodass du deine Aktien auf eine andere Bank übertragen kannst. Die Bank muss daher ihre Vermögen getrennt von deinem Vermögen aufbewahren, daher der Name “Sondervermögen”.

Bei deinem Tagesgeld oder Girokonto greift die sogenannte Einlagensicherung der EU. Die Einlagensicherung der EU schütz dein Vermögen auf Tagesgeldkonten und Girokonto. Außerdem schützt diese auch dein Vermögen auf dem Verrechnungskonto deiner Bank. Das Verrechnungskonto wird also „Zwischenspeicher“ benutzt zum Beispiel um die Dividenden deiner Aktien oder Käufe und Verkäufe ein- und auszuzahlen. Deine Einlagen (Geld) sind von der EU bis 100.000 Euro abgesichert. Das heißt, hast du genau heute alle deine Aktien verkauft und der Wert ist auf dein Verrechnungskonto gewandert, ist dieser Wert ebenfalls bis 100.000 Euro abgesichert.

Wo soll ich mein Depot eröffnen?

Am Anfang des Artikel habe ich dir bereits die 10 günstigen Depots vorgestellt. Allerdings gibt es für mich noch weitere Kriterien ein Depot auszuwählen. Deswegen findest du in meiner Top 6 auch einige Depots, welche du nicht am Anfang des Artikel wiederfindest. Die Depot bieten alle eine kostenlose Depotführung an und unterscheiden sich preislich nur durch die Handelsgebühren. Der normaler Verbraucher, der 2-4 ETFs besitzt und vielleicht ein paar Aktien kauft, der sollte seine Entscheidung nicht nur auf dem Preis beruhen lassen.

Grundsätzlich fährst du mit einem Depot bei folgenden Anbietern sehr gut:

  1. comdirect
  2. Ing-Diba
  3. DKB
  4. Onvista
  5. Consorsbank
  6. Flatex

Diese 6 Anbieter sind für mich die günstigsten und besten Anbieter im deutschen Markt. Jeder von ihnen hat in den letzten Jahren (2019 – 2021) in einem oder mehreren Test sich als Testsieger durchgesetzt.

Natürlich kommen auch immer wieder neue Banken hinzu, die bessere und günstigere Kondition anbieten, wie beispielsweise Smartbroker oder Trade Republik. Dein Ziel sollte es allerdings sein, ein Depot zu finden, bei dem du dich sicher aufgehoben fühlst. Gerade bei den neuen “Neo-Broker” weiß man noch nicht, wie sich die Preise und das Angebot langfristig entwickeln werden.

6 Tipps zur Depotauswahl:

  1. Wähle eine der 6 Banken, du machst nichts falsch!
  2. Achte darauf, dass dein Depot kostenlos ist und du nur für Handelsgebühren zahlst.
  3. Die Transaktionskosten (Handelsgebühren) unterscheiden sich nur geringfügig. Gerade wenn du den Aktienmarkt erst mal ausprobieren willst, eignen sich alle 6 genannten Depots. Die genauen Gebühren kannst du der Tabelle entnehmen.
  4. Starte mit kleinen Beträgen und bekomme ein Gefühl für den Aktienmarkt. Kannst du damit leben, dass Kurse steigen und fallen? Vielleicht investierst du erstmal 50€ oder 100€ und bekommst ein Gefühl. ETFs eigenen sich für Anfänger ideal zum Einstieg.
  5. Wenn du dich überfordert fühlst, starte mit einem Depot bei deiner Direktbank (comdirect, ING-DiBa oder Consorsbank). Vielleicht hast du dort bereits ein Girokonto, dann geht es umso schneller!
  6. Unterschätze den Wohlfühlfaktor als Anfänger nicht. Wenn du bereits ein Konto bei einer Direktbank hast, dann kannst du dort auch sehr gut den Einstieg machen! Du musst nicht direkt zu einem speziellen Broker nur auf Grund des billigeren Preises wechseln. Preis ist nicht das ultimative Entscheidungskriterium! Du solltest ein gutes, sicheres Gefühl beim Einstieg haben. Wenn du dich bei deiner bestehenden Bank wohl fühlst, dann schaue dir dort die Preise und kaufe ggf. die erste Aktie oder den ersten ETF dort.

Bei welcher der Top 6 sollte ich mein Depot eröffnen?

Alle 6 Depots bieten viele kostenlose ETFs. Ich selber hatte mein erstes Depot bei meiner Direktbank der Comdirect. Dieses besitze ich immer noch, habe mir allerdings ebenfalls ein weiteres Depot bei Onvista eingerichtet. Musst du jetzt unbedingt bei der Comdirect oder bei Onvista dein Depot eröffnen?

Nein, es gibt keine generelle Anweisung. Meine Infografik (weiter unten) soll dir trotzdem eine Art Leitfaden geben, wo du am besten dein Depot eröffnen solltest.

Es sind natürlich keine goldene Regeln, sondern es soll dir einfach als Hilfe dienen, damit du deine Entscheidung nicht nur vom Preis abhängig machst. Nochmal, du machst nichts falsch mit einem dieser 6 Depots.

Wenn du noch doch etwas tiefer ins Detail einsteigen willst und dich nicht mit meiner pauschalen Antwort begnügst, dann solltest du dir am Anfang folgenden Fragen stellen:

1. Welche Anlagestrategie verfolgst du?

Willst du aktiv oder passiv investieren? In anderen Worten: Möchtest du viele Aktien selber kaufen oder in passive ETFs investieren? Wenn mit 3 ETFs in deinem Leben auskommst, was die meisten Leute tun, dann findest du viele kostenlose Sparpläne bei Onvista oder deiner Direktbank.

2. Fokus auf Aktien

Wie oft willst du Aktien im Jahr handeln? Mit welchem Volumen willst du Aktien handeln?

Bei den ausgewählten Brokern entstehen nur Transaktionskosten, keine fixe Depotgebühr! Dabei haben die Broker unterschiedliche Preismodelle. Mache nehmen einen Fixpreis wie z.B. OnVista* (5 Euro), andere nehmen einen Fixpreis und eine variable Komponente (z.B. Comdirect* 3,9 Euro plus 0,25%). Preislich bist du am besten mit Flatex, Smartbroker und OnVista unterwegs.

Du solltest dir diese Gedanken allerdings nur machen, wenn du wirklich viel handelst!

3. Fokus auf ETFs

Welche ETFs möchtest du handeln? Wie hoch ist deine monatliche Einzahlung in ETFs (Sparplan)?

Du kannst bereits mit kleinen Einzahlungen beginnen monatlich ETFs zu besparen (25 oder 50 Euro). Alle Depotanbieter haben Aktions-ETFs im Angebot bei denen keine Gebühren für die monatliche Besparung anfallen. Bei der Comdirect heißen diese zum Beispiel Top-Preis ETFs. Das ist natürlich super, denn hier kannst du nochmal ein bisschen Rendite für dich rausholen.

Dafür hast du natürlich eine geringere Auswahl an ETFs. Als Anfänger, wenn du beginnst mit einem MSCI World und Emerging Market zu sparen (siehe Artikel Anfänger-Depot) findest du sicherlich einen MSCI World und MSCI Emerging Markets Index als kostenlosen ETF im Sparplan.

Jetzt musst du dir überlegen, ob du spezielle Wünsche hast. Wenn ja, wie hoch ist deine monatliche Einzahlung. Möchtest du nicht auf die Aktions-ETFs oder Top-Preis ETFs zurückgreifen, weil du etwas Spezielles willst, kommen Kosten auf dich zu. Nämlich 1,50 Euro fix oder 1,5% im Sparplan. Konkret gesagt, wenn du mehr als 100 Euro im Monat sparst solltest und diese in spezielle ETFs investieren willst, dann schau dir die DKB*, Flatex* und OnVista*.

Wie fallen gar keine Depot- und Handelsgebühren an?

Als Anfänger solltest du am besten mit einem ETF-Sparplan mit kleinen Beträgen anfangen. Wenn du einen Top-Preis-ETF wählst, fallen weder Depotskosten noch Handelsgebühren für dich an. So kannst du extrem preisgünstig das Investieren anfangen. Viele Experten verfolgen diese Strategie selbst, da sie eine hohe Diversifikation bietet und zum sehr preisgünstig ist!

Nun zu meinem großen Depotvergleich und der Infografik!

Übersichtsvergleich der Depotanbieter:

Hier bekommst du nun schnell einen Überblick über die unterschiedlichen Depots. Beachte, dass du die Tabelle nach rechts weiterscrollen kannst, damit dir mehr Depots im Vergleich angezeigt werden.

comdirect* Ing-Diba* DKB* Onvista* Consorsbank* Flatex*
Depotführungskosten Kostenlos Kostenlos Kostenlos Kostenlos Kostenlos Kostenlos
Transaktionskosten 3,9€* + 0,25% 4,9€ + 0,25% 10€ – 25€ 5€ 4,95€ + 0,25% 3,8€
ETF Anzahl 1500 2060 609 1773 1229 833
Aktions-ETFs 209 199 556 73 357
Sparpläne ETFs 534 70 540 170 453 750
Aktions Sparpläne ETFs 90 35 180 161 250 350
ETF Sparplankosten 1,50% 1,50% 1,5€ 1,5€ 4,95€ + 0,25% 1,50€ + ATC
Negativzins 0,40%
Servicelevel Sehr Gut Sehr Gut Sehr Gut Sehr Gut Sehr Gut Sehr Gut
Prämie 150€ 75€ 150€ 50€
Investortyp Passiv Passiv Passiv Aktiv Aktiv Aktiv
Mindestsparrate 25€ 50€ 50€ 50€ 25€ 50€
Quelle ETF-Finder ETF-Finder ETF-Finder ETF-Finder ETF-Finder
Bewertungen
  • Online-Broker 2018 (Euro am Sonntag)
  • Online-Broker 2018 (Broker-Vergleich)
  • Bester Broker des Jahres 2018 (Börse Online)
  • Investoren 1.Platz (Euro Magazin)
  • Bankentest Brokerage Platz 1
  • Broker des Jahres 2018
  • Bester Online-Broker (Focus-Money 2018)
  • Top Online Broker (WirtschaftsWoche)
  • Bester Online Broker (Handelsblatt)
  • Top ETF-Sparpläne (FocusMoney)
Anbieter Zur Comdirect* Zur ING-DiBa* Zur DKB* Zu Onvista* Zur Consorsbank* Zu Flatex*

Welches Depot ist das Beste für einen ETF-Sparplan?

Du machst mit keinem der obigen Depots etwas falsch – auch nicht bei einem ETF-Sparplan! Ja, okay. Du kennst diese Aussage mittlerweile. Ich habe sie wirklich oft genug wiederholt. Die obige Übersichtstabelle hat die einen Überblick gegeben, wie viele ETFs von den unterschiedlichen Anbietern angeboten werden. Das ist schonmal ein gutes Entscheidungskriterium. Außerdem möchte ich dir mit meiner Infografik noch eine Art Entscheidungsbaum an die Hand geben.

Es gibt nicht das eine perfekte Depot für alle. Denn neben den Depotkosten bestimmen Auswahl, Investitionsstrategie und dein Wohlfühlfaktor die Wahl deines Depots.Hauptsache ist: Du verwendest nicht zu viel Zeit bei der Auswahl eines Depot, denn wie gesagt machst du bei unseren Top 6 nichts falsch.

ETF-Auswahl-Depotanbieter

Links zu den Top 6 Depots:

  1. comdirect*
  2. Ing-Diba*
  3. DKB*
  4. Onvista*
  5. Consorsbank*
  6. Flatex*

Wie kann ich ein Depot eröffnen?

Deine Depoteröffnung erfolgt in 4 einfachen Schritten. Wir zeigen dir am Beispiel der Comdirect, was die nächsten Schritte für dich sind.

Beispiel Comdirect Depot: So eröffnest du dein Depot

Das Comdirect Depot* eignet sich sehr gut als Einsteiger-Depot. Solltest du nur wenige Aktien handeln oder in gängige ETFs (MSCI World, Emerging Markets, etc.) investieren wollen, dann kannst du dies hier kostengünstig tun. Das Depot zählt zu den am meisten genutzten Depots. Daher haben wir hier einmal die Eröffnungsstrecke für das Depot für dich nachgespielt.

Schritt 1: Anbieterauswahl

Im ersten Schritt erfolgt die Anbieterauswahl. Wir haben dir in diesem Artikel bereits die besten 6 deutschen Anbieter vorgestellt. Natürlich musst du nicht die Comdirect wählen. Wählen einen der Anbieter aus, bei dem du ein gutes Gefühl hast und dann kannst du auch schon online dein neues Depot eröffnen.

Schritt 2: Depot Registrierung

Jetzt hast du zum Beispiel die Comdirect Bank als Depotanbieter für dich ausgewählt. Daraufhin gehst du auf die Comdirect* Website für die Depotanmeldung.

Online füllst du den kurzen Antrag für ein neues Depot bei der Comdirect aus. Die Neukunden Prämie von bis zu 150 Euro erhältst du dann automatisch. Du gibst wie beim Online-Einkauf deine persönlichen Daten an und das Referenzkonto auf das du die Auszahlung deiner Wertpapiere oder Dividenden zukünftig haben möchtest. Deine Steuernummer brauchst du im ersten Schritt nicht. Du kannst diese auch nachträglich hinzufügen oder die Comdirect tut dies für dich.

Schritt 3: Legitimation fürs Depot

Nachdem du die Website* besucht hast und der Antrag ausgefüllt ist, musst du dich legitimieren. Denn die comdirect muss wissen, dass du auch derjenige bist, für den du dich ausgibst. Dazu ist die Bank vom Gesetzgeber durch das Geldwäschegesetzt verpflichtet. Grundsätzlich bieten alle Banken 2 Verfahren an:

1. Postident: Nach dem Ausfüllen des Antragsformulars erhältst du nach wenigen Tagen einen Brief von der Comdirect. Mit diesem Brief gehst du zur Postfiliale deiner Wahl. Der Beamte prüft deinen Ausweis und bestätigt deine Identität.

2. Videolegitimation: Du kannst den ganzen Prozess auch online machen. Dazu nutzt du das Videolegitimationsverfahren der Bank. In dem Videochat prüft dann ein Mitarbeiter deine Identität. Dazu hältst du deinen Ausweis in die Handykamera oder Webcam. Die ganze Legitimation geht so in wenigen Minuten und spart dir auch noch den Weg zur Post. Alle oben genannten Banken bieten mittlerweile eine Videolegitimation an.

Schritt 4: Einzahlung in dein Depot

Dein Depot wird jetzt freigeschaltet und du kannst es zum Handeln nutzen. Du bekommst, genauso wie für dein Girokonto, Zugangsdaten zum Depot. Solltest du bereits ein Girokonto bei der Comdirect besitzen, wird der Online-Bereich des Depots für dich freigeschaltet.

Fertig. Nun kannst du Aktien, ETFs und Fonds bei der Bank kaufen.

Mach jetzt den ersten Schritt zum Vermögensaufbau und deiner Altersvorsorge mit der Depoteröffnung*.

Im nächsten Schritt schauen wir uns an welche Aktien oder ETFs sinnvoll sind.

Welche Aktien oder ETFs solltest du für dein Depot kaufen?

Super, dein Depot ist eröffnet und jetzt möchtest du wissen, wie es weiter geht. Als Einsteiger ist es nicht schlecht, sich einmal mit ETFs zu beschäftigen.

Was sind ETFs und welche ETFs solltest du kaufen?

ETFs (Exchange Traded Funds) sind eine Zusammenstellung von Aktien, die einen Index nachbilden. Ein Index ist zum Beispiel der deutsche Aktien Index (DAX) oder der SAP 500. Genauso gibt es einen MSCI World oder MSCI Emerging Markets, welche die Entwicklung anhand eines Index der weltweiten Wirtschaft oder der Wirtschaft in wachsenden Märkten darstellen. Welche ETFs solltest du jetzt kaufen? Eine Antwort darauf findest du in unserem Artikel „Was sind ETFs?“.

Wie kann man das Depot wechseln?

Solltest du bereits ein bestehendes Depot haben, kannst du die ganz einfach mit einem Depotwechselservice deiner Bank wechseln. Alle der 6 vorgestellten Banken bieten einen Depotwechselservice an. Dies funktioniert wie eine Art Umzugsservice – nur kostenlos.

Die Depotwechselservices der Anbieter:

Comdirect: https://www.comdirect.de/depot/depotwechsel.html#Funktionsweise
DKB: https://www.dkb.de/info/depotwechselservice/
ING-DiBa: https://www.ing-diba.de/wertpapiere/direkt-depot/depotuebertrag/
Consorsbank: https://www.consorsbank.de/ev/Wertpapierhandel/Depot-Software/Depotuebertrag
OnVista: https://www.onvista-bank.de/service/uebersicht/faq.html#depotuebertrag

 

Was brauchst du für einen Depotwechsel?

1. Depotnummer deiner bisherigen Bank
2. Login zum Depot deiner bisherigen Bank
3. Online Antrag deiner neuen Depotbank ausfüllen

 

Hast du noch Fragen oder Anmerkungen? Dann schreibe doch einen Kommentar!

Der große Depotvergleich: Was ist das beste Depot?

One Response

  1. […] Welches Aktiendepot du für deine Kinder nutzen solltest hängt hauptsächlich vom Preisen, „Wohlfühlfaktor“ und davon ab du nur Aktien ansparen willst oder auch ETFs kaufen möchtest. Solltest du noch kein Wissen über dein Aktiendepot haben erfährst du mehr in unserem Artikel über Depots für Erwachsene.  […]

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