Europäisches Festgeld – Bis zu 2,2% auf Festgeld sichern

with Keine Kommentare

Der große Festgeld-Vergleich: Lohnt sich ein Festgeldkonto noch?

Eine gute Möglichkeit für den risikoarmen Teil deines Portfolios ist ein Festgeldkonto. Früher gab es noch 7% - 8% auf Festgeldkonten an Zinsen. Allerdings sieht heute die Situation etwas anders aus. Viele fragen sich deswegen, ob sich ein Festgeldkonto noch lohnt!

Was ist Festgeld?

Ein Festgeldkonto legt dein Geld für längere Zeiträume an. Dabei hast du nur alle 3, 6 oder 12 Monate Zugang zu deinem Geld. Dafür erhältst du höhere Zinsen als auf deinem Girokonto oder dem Tagesgeldkonto.

Die Bank nutzt dein Geld um mit diesem zu wirtschaften und beispielsweise mehr Kredite zu vergeben. Desto länger du der Bank dein Geld zur Verfügung stellst, desto länger kann sie mit diesem wirtschaften und du bekommst oftmals höhere Zinsen.

Die besten Festgeldkonten im Überblick:

Festgeldkonto: Was ist zu beachten?

Ein Festgeldkonto eignet sich für langfristige Investitionen mit sehr geringem Risiko. Was bringt mir ein Festgeld? Wie bereits gesagt, erhältst du mehr Zinsen als auf deinem Girokonto oder Tagesgeldkonto. Die Zinsen sind zudem für den bestimmten Zeitraum stabil. Dies ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium bei der Anbieterauswahl. Denn oftmals gibt es Lockangebote, wo du die ersten 3-4 Monate ein paar Prozente mehr bekommst, dafür langfristig allerdings weniger. Bei einem Festgeldkonto solltest du immer langfristig denken!

Wo soll ich Festgeld anlegen?

Europa - Festgeld im europäischem Ausland

Das beste Festgeld in 2021 findest du nicht mehr in Deutschland. Denn Festgeld mit hoher Rendite gibt es mittlerweile auf dem deutschen Markt fast nicht mehr. Insgesamt wirst du feststellen müssen, dass sich in 2021 fast keine Zinsen mehr auf Festgeld bekommen lässt.

Grund für die niedrigen Zinsen ist, dass der Leitzins der Europäischen Zentralbank aktuell bei 0% liegt. Der Zins, für den Banken dein Geld bei der Europäischen Zentralbank lagern könnten, liegt sogar bei minus 0,5%. Das heißt, findet die Bank keine Verwendung für den Geld bzw. investiert es nicht direkt, muss diese für dein Geld hohe Gebühren an die EZB zahlen.

Die 2 Gründe zur Zeit in Festgeld zu investieren ist, dass du eine sehr sichere Anlage suchst oder dich ggf. vor einem drohenden Verwahrentgelt schützt.

Denn immer mehr Banken verlangen in 2021 Geld für die Aufbewahrung von deinem Geld. Die meisten Banken tun dies ab 100.000 Euro. Allerdings auch andere Banken ohne Untergrenze, so dass du auch noch Geld auf dein Erspartes zahlen würdest.

Wie sicher ist europäisches Festgeld?

Bei europäischem Festgeld suchst du dir eine Bank innerhalb von Europa. Dafür gibt es verschiedene Anbieter wie Zinspilot oder weltsparen. Festgeld im europäischem Ausland ist deswegen attraktiver, da viele Banken dort auf der Suche sind nach Spareinlagen. Sie können ihren Einlagenbedarf nicht durch den Interbankenhandel decken oder einfach günstiger von dir als Kleinanleger beziehen. Klingt kompliziert? Einfach gesagt: Es gibt immer noch Banken, die auf der Suche nach Geld sind!

Wieso braucht eine Bank meine Spareinlagen?

Ab 2019 muss die Eigenkapitalquote der europäischen Banken 10,5 % betragen. Die Weiteren können 89,5% der Risikosumme durch Spareinlagen der Kunden gedeckt werden. So sieht dies die Regulatorik der Banken vor. Will eine Bank also für 100 Euro einen Kredit herausgeben, muss sie 10,5 Euro als eigenes Kapital zur Sicherheit stellen sowie 89,5 Euro an Spareinlagen. Will eine Bank wieder mehr Kredite vergeben, braucht sie mehr Eigenkapital sowie mehr Spareinlagen.

Europäische Bank für mehr Zinsen

Viele europäische Banken sind noch auf der Suche nach mehr Spareinlagen. Einen Überblick bekommst du bei Zinspilot und weltsparen. Gleichzeitig wird dir dort ein deutscher Kundenservice zur Verfügung gestellt, wenn du bei einer europäischen Bank anlegst, dessen Sprache du nicht sprichst.

So kannst du oftmals noch gute Deals für Festgelder bekommen.

Sicherheit dank europäischer Einlagensicherung

Natürlich ist dein Festgeld ist zu 100% von der europäischen Einlagensicherung abgesichert. Die Einlagensicherung gilt bis 100.000 Euro pro Bank. Solange haftet die EU, falls eine Bank pleite gehen sollte.

In jedem Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU) wird durch nationale Einlagensicherungssysteme garantiert, dass bis 100.000 Euro pro Kunde und pro Bank gesichert sind. Mit der neuen Einlagensicherungsrichtlinie wird für einen bestimmten Zeitraum der Schutz auf bis zu 500 000 Euro erhöht für Einlagen, die für die Lebensführung des Einlegers von besonderer Bedeutung sind. Für einen bestimmten Zeitraum nach Einzahlung – in Deutschland sechs Monate – beträgt der Schutz bis zu 500.000 Euro, soweit die Einzahlung mit bestimmten Lebensereignissen zusammenhängt, die für die Lebensführung des Einlegers von besonderer Bedeutung sind (z.B. bei Verkauf einer Privatimmobilie).

Weiter Informationen zur europäischen Einlagensicherung erhältst du auf der Website des Bundesfinanzministeriums. 

Wie erkennt man ein gutes Festgeldkonto?

Hier nochmal die wichtigsten Kriterien zusammengefasst:

✅ 0,5% bis 2% Zinsen auf dein Kapital

✅ Stabile Zinsen

✅ Kurze Laufzeiten

✅ Bank in Europa

Was sind Alternativen zum Festgeldkonto?

Die 2 größten Alternativen zum Festgeldkonto sind ein Tagesgeldkonto oder ETFs. Natürlich musst du auch kein europäisches Festgeldkonto nehmen, sondern kannst dir auch ein deutsches Festgeldkonto eröffnen.

Festgeld oder Tagesgeld:

Wenn du gar kein Risiko eingehen willst, bzw. dein Geld garnicht binden willst, dann eignet sich ein Tagesgeldkonto. Bei einem Tagesgeldkonto kannst du täglich über dein Geld verfügen.

Festgeld oder ETF:

Eine gute Festgeld Alternative sind ETFs. Bei ETFs solltest du ebenfalls langfristig und nachhaltig denken. Du bist im Gegensatz zum Festgeldkonto etwas risikoaffiner und kannst auch mal eine kleine Schwankung am Aktienmarkt verkraften. Du solltest dein Geld dennoch langfristig anlegen wollen (mindestens 3 Jahre) und dich ein bisschen in das Thema einlesen. Hier geht´s zu meinem Blogartikel zu ETFs. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.