Europäisches Festgeld – Bis zu 2,2% auf Festgeld sichern

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Was ist Festgeld?

Was ist ein eigentlich ein Festgeldkonto? Ein Festgeldkonto legt dein Geld für längere Zeiträume an. Dabei hast du nur alle 3, 6 oder 12 Monate Zugang zu deinem Geld. Dafür erhältst du höhere Zinsen (bis zu 2,2% bei europäischem Festgeld) und machst mehr Rendite. Die Bank, wie die IKB*, nutzt dein Geld um mit diesem zu wirtschaften und beispielsweise mehr Kredite zu vergeben. Desto länger du der Bank dein Geld zur Verfügung stellst, desto länger kann sie mit diesem wirtschaften und du bekommst oftmals höhere Zinsen.

Festgeld: Was ist zu beachten?

Ein Festgeldkonto eignet sich für langfristige Investitionen mit sehr geringem Risiko. Was bringt mir ein Festgeld? Wie bereits gesagt, erhältst du mehr Zinsen als auf deinem Girokonto oder Tagesgeldkonto. Die Zinsen sind zudem für den bestimmten Zeitraum stabil. Dies ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium bei der Anbieterauswahl. Denn oftmals gibt es Lockangebote wo du die ersten 3-4 Monate ein paar Prozente mehr bekommst, dafür langfristig allerdings weniger. Bei einem Festgeldkonto solltest du immer langfristig denken!

Wo soll ich Festgeld anlegen?

Europa - Festgeld im europäischem Ausland

Das beste Festgeld in 2019 findest du nicht mehr in Deutschland. Denn Festgeld mit hoher Rendite gibt es mittlerweile auf dem deutschen Markt fast nicht mehr.

Festgeld in Deutschland anlegen

Solltest du dich dennoch für ein Festgeldkonto in Deutschland interessieren, dann solltest du dir die IKB* anschauen. Bei der IKB bekommst du für 1 Jahr Festgeld noch 0,35%. Für 5 Jahre bekommst du dort noch 0,90%. Das ist für den deutschen Markt sehr gut!

👉Zum Festgeld der IKB* 👈

Grund für die niedrigen Zinsen ist, dass der Leitzins der Europäischen Zentralbank aktuell bei 0% liegt. Der Zins, für den Banken dein Geld bei der Europäischen Zentralbank lagern könnten, liegt sogar bei minus 0,5%. Das heißt, findet die Bank keine Verwendung für den Geld bzw. investiert es nicht direkt, muss diese für dein Geld hohe Gebühren an die EZB zahlen.

Wenn du dir bei den gängigen Vergleichsportalen die Festgelder für deutsche Banken anschaust, wirst du schnell feststellen, dass du bei Zinsen zwischen 0,2% – 0,3% dein Geld auch gleich auf dem Tagesgeldkonto liegen lassen kannst. So bietet ein Tagesgeldkonto der ING-DiBa* aktuell 1% für die ersten 4 Monate. Immerhin.

Bei europäischem Festgeld bekommst du immerhin noch bis zu 2,2% Zinsen. Wir stellen dir daher die besten Festgeldkonten aus Europa vor, bei denen sich das langfristige Geldanlegen noch lohnt.

Wie sicher ist europäisches Festgeld?

Bei europäischem Festgeld suchst du dir eine Bank innerhalb von Europa. Dafür gibt es verschiedene Anbieter wie Zinspilot* oder weltsparen*. Festgeld im europäischem Ausland ist deswegen attraktiver, da viele Banken dort auf der Suche sind nach Spareinlagen. Sie können ihren Einlagenbedarf nicht durch den Interbankenhandel decken oder einfach günstiger von dir als Kleinanleger beziehen.

Wieso braucht eine Bank meine Spareinlagen?

Ab 2019 muss die Eigenkapitalquote der europäischen Banken 10,5 % betragen. Die Weiteren können 89,5% der Risikosumme durch Spareinlagen der Kunden gedeckt werden. So sieht dies die Regulatorik der Banken vor. Will eine Bank also für 100 Euro einen Kredit herausgeben, muss sie 10,5 Euro als eigenes Kapital zur Sicherheit stellen sowie 89,5 Euro an Spareinlagen. Will eine Bank wieder mehr Kredite vergeben, brauchst sie mehr Eigenkapital sowie mehr Spareinlagen.

Viele europäische Banken sind oftmals auf der Suche nach mehr Spareinlagen. Einen Überblick bekommst du über Zinspilot und weltsparen. Gleichzeitig wird dir dort ein deutscher Kundenservice zur Verfügung gestellt.

Sicherheit dank europäischer Einlagensicherung

Natürlich ist dein Festgeld ist zu 100% von der europäischen Einlagensicherung abgesichert. Die Einlagensicherung gilt bis 100.000 Euro pro Bank. Solange haftet die EU, falls eine Bank pleite gehen sollte.

In jedem Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU) wird durch nationale Einlagensicherungssysteme garantiert, dass bis 100.000 Euro pro Kunde und pro Bank gesichert sind. Mit der neuen Einlagensicherungsrichtlinie wird für einen bestimmten Zeitraum der Schutz auf bis zu 500 000 Euro erhöht für Einlagen, die für die Lebensführung des Einlegers von besonderer Bedeutung sind. Für einen bestimmten Zeitraum nach Einzahlung – in Deutschland sechs Monate – beträgt der Schutz bis zu 500.000 Euro, soweit die Einzahlung mit bestimmten Lebensereignissen zusammenhängt, die für die Lebensführung des Einlegers von besonderer Bedeutung sind (z.B. bei Verkauf einer Privatimmobilie).

Weiter Informationen zur europäischen Einlagensicherung erhältst du auf der Website des Bundesfinanzministeriums. 

Wie erkennt man ein gutes Festgeldkonto?

Hier nochmal die wichtigsten Kriterien zusammengefasst:

✅ 1% bis 2% Zinsen auf dein Kapital

✅ Stabile Zinsen

✅ Kurze Laufzeiten

✅ Bank in Europa

Was sind Alternativen zum Festgeldkonto?

Die 2 größten Alternativen zum Festgeldkonto sind ein Tagesgeldkonto oder ETFs. Natürlich musst du auch kein europäisches Festgeldkonto nehmen, sondern kannst dir auch ein deutsches Festgeldkonto eröffnen.

Festgeld oder Tagesgeld:

Wenn du gar kein Risiko eingehen willst bzw. dein Geld garnicht binden willst, dann eignet sich ein Tagesgeldkonto. Bei einem Tagesgeldkonto kannst du täglich über dein Geld verfügen.

Festgeld oder ETF:

Eine gute Festgeld Alternative sind ETFs. Bei ETFs solltest du ebenfalls langfristig und nachhaltig denken. Du bist im Gegensatz zum Festgeldkonto etwas risikoaffiner und kannst auch mal eine kleine Schwankung am Aktienmarkt verkraften. Du solltest dein Geld dennoch langfristig anlegen wollen (mindestens 3 Jahre) und dich ein bisschen in das Thema einlesen. Hier geht´s zu unserem Blogartikel zu ETFs. 

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